EINLADUNG ZUR JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

am Samstag, 09.03.2024 um 15 Uhr im kath. Pfarrheim, Schwetzinger Str. 3, 68775 Ketsch

TAGESORDNUNG

  1. Begrüßung und Eröffnung der Jahreshauptversammlung
  2. Berichte:
    a) Kassier
    b) Kassenprüfer
    c) Vorstand
  3. Aussprache zu den Berichten
  4. Entlastung der Vorstandschaft
  5. Bestellung eines Wahlleiters
  6. Wahl der Kassenprüfer
  7. Wahl des Vorstandes
  8. Anträge
  9. Verschiedenes
  10. Schlusswort

    Mit herzlichem Gruß – TREU KOLPING
    Marianne Faulhaber

Wärme, Licht und Vertrauen schenken

Kerzenwachs und weitere Hilfe für die Ukraine

„Wir würden uns alle nicht kennen, gäbe es den 24.Februar 2022 als schwarzen Tag für die Ukraine nicht“. Damit meinte Ralf Link aus Köln nicht nur die Verbindung mit der Kolpingsfamilie Ketsch. Es gäbe auch seinen Verein „DoVira Help Foundation e.V.“ nicht und auch das gemeinsame Wirken der Mitglieder zusammen mit ukrainischen Flüchtlingsfrauen.

Der Angriff Russlands stürzte die Ukraine in tiefe Not, es gibt viele Aktionen, um diese zu lindern. So auch die Kerzenwachssammlung in Ketsch, die bereits im zweiten Jahr erfolgreich läuft. Kooperationspartner dazu ist Ralf Link mit seinem Verein – er übernimmt die gesammelten Schätze und sorgt für den Weitertransport in die Ukraine.

Zur jetzigen notwendigen Abholung – knapp 30 vollgepackte Bananenkartons warteten im Pfarrheim auf ihre Bestimmung – brachte Ralf Link eine Präsentation nebst ukrainischen Begleiterinnen seines Vereins mit. Natalya Franz, seit 20 Jahren in Deutschland mit Maryna, Viktoria, Olena, Elena und Alona. Es war ihnen ein Bedürfnis, mit einem kleinen kulturellen Programm ihre Dankbarkeit zu bekunden und damit ihre Heimat näher zu bringen. Eingeladen dazu hatte die Kolpingsfamilie Ketsch.

Mit Liedern, zuerst melancholisch, dann heiter und temperamentvoll, unterhielt Natalya mit ihrem kleinen Chor die Gäste im Pfarrheim.

Welch großen Wert Kerzenwachs als wichtiger Rohstoff für die Bevölkerung in der Ukraine hat wurde den Zuschauern vermittelt und dazu Bilder von einst blühenden Städten, die nun unter heftigen Zerstörungen leiden. Städte wie Kiew mit 3 Mill. Einwohnern – einfach im Dunkel, ohne Strom, ohne Licht und Wärme. Während in den großen Städten die Stromversorgung immer wieder zustande kommt, bleibt die ländliche Bevölkerung dauerhaft ohne Strom. „Doch Not macht erfinderisch“ so Ralf Link. Seit Oktober 2022 kommen die „Büchsenlichter“ in den Einsatz – mit Wellpappe ausgekleidete Blechdosen werden mit flüssigem Wachs befüllt, sorgen auf diese Weise für Wärme und Licht. Eine 500 ml Dose hat eine Brenndauer von bis zu 12 Stunden.

Gut 81 to Kerzenwachs sammelte Ralf Link mit seinen Verein vom Nov. 2022 bis –Dez. 2023 ein. Auch im Sommer wird gesammelt, aber natürlich sind die Wintermonate einträglicher.

Ein weiteres Hilfsprojekt von „DoVira“ ist das herstellen von maßgeschneiderter Kleidung für Schwerverletzte, nicht nur im Krankenbett, auch im Alltag tragbar.

Ein Team von 12 ukrainischen Flüchtlingsfrauen, gegründet von Viktoria, stellen ehrenamtlich in einer Nähwerkstatt in Köln Kleidungsstücke, Kissen und vieles, was bei schweren Verletzungen das Leben erleichtert, her.

Der Bedarf steigt ständig, erläutert Ralf Link als traurige Tatsache.

„DoVira“ – der ukrainische Begriff für Vertrauen – hat Link seinen Verein benannt, als Leitfaden für sein Wirken.

Mit viel Herzblut sind er und seine Helfer als gemeinnütziger Verein zur humanitären Unterstützung der Menschen in der Ukraine im Einsatz.

Zutiefst von seinen Ausführungen und in persönlichen Gesprächen berührt, gaben die Gäste im Pfarrheim gerne ihre Spende Ralf Link mit auf seinen Weg – als wertvollen Anteil für sein Wirken.

In freundschaftlicher Verbundenheit wurde für diesen Tag emotional Abschied genommen, mit vielen guten Wünschen und einem herzlichen „Auf Wiedersehen“.

Die Kerzenwachs-Sammelaktion läuft weiter – Wärme schenken ist so leicht!

                                                                                                       M.F.

Weitere Informationen zu „DoVira Help Foundation e.V.“ unter

www.dovira-help.de

Licht und Wärme für die Ukraine

Einladung zum ukrainischen Nachmittag im kath. Pfarrheim

„Die Kerzenwachsaktion boomt wie bereits im letzten Winter – täglich muss die große Sammelbox am Pfarrheim-Eingang geleert werden!“ freut sich Marianne Faulhaber als Mitinitiatorin zu dieser Hilfsaktion, die letztlich so einfach ist.
Es gilt, damit die Not in der Ukraine zu lindern – um Kälte und Dunkelheit besser ertragen zu können.
Kooperationspartner dazu ist Ralf Link mit seinem Kölner Verein „DoVira e.V.“
Was genau mit den Wachsresten geschieht, nach der Abholung in Ketsch, hat er in eine interessante Dokumentation gefasst. Beim Transport in die Ukraine, einschmelzen und Büchsenlichter gießen sowie deren weitere Verwendung sind die Besucher hautnah dabei.
In seiner Begleitung werden ukrainische Frauen sein, die von ihrer Kultur berichten, als kleiner Chor auftreten, ukrainisches Gebäck mitbringen und sich sehr auf den Besuch bei uns freuen und damit auch ihre Dankbarkeit für unsere Hilfe bekunden wollen.
Zu diesem sicherlich berührenden Nachmittag lädt die Kolpingsfamilie Ketsch Mitglieder und Freunde herzlich ein, bei Kaffee und Kuchen.

am Sonntag, 21.01.2024 um 15 h im kath. Pfarrheim Ketsch.

M.F.

In aller Stille……….

…… will es Weihnachten werden, auch in diesem Jahr, in diesen unseren zermürbenden Tagen beschwerlicher Zeiten.

…… will der Stern aufgehen, um uns zu erleuchten in so manchen Schatten langer Nächte, um die helle Freude zu wecken.

     …… will es Weihnachten werden, damit wir der Botschaft der Engel trauen und folgen, im Zeichen des Kindes Gott erneut zu finden.

…… will das Lied erklingen, das uns einstimmt auf die Melodie der göttlich wahren Liebe, die das Leben verwandelt.

…… will es Weihnachten werden, weil Gott ganz klein mit uns anfängt, damit wir als Boten seines Friedens viele erste kleine Schritte wagen.


Mit diesem Gedicht von Paul Weismantel wünschen wir allen

ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

Etwas Zeit über das Vergangene nachzudenken, Zuversicht für das, was kommen mag und Hoffnung auf eine Zukunft in Frieden.

Für das kommende neue Jahr 2024 wünschen wir alles erdenklich Gute.

Das Vorstandsteam

Bild: Adrienne Uelbing/ in Pfarrbriefservice.de

Weihnachtsfilm mit der Kolpingsfamilie

Am 24. Dezember wacht die kleine Elise mit dem merkwürdigen Gefühl auf, dass dieser Tag ein besonderer ist. Doch sie und die anderen Dorfbewohner können sich einfach nicht erinnern. Nur einer kann ihnen jetzt noch helfen….

Zur vorweihnachtlichen Einstimmung lädt die Kolpingsfamilie Ketsch wieder ins Kino ein. In Zusammenarbeit mit dem Central Kino Ketsch findet am

Samstag, 23. Dezember um 14.30 h eine Familienvorstellung statt.

Der Eintrittspreis  beträgt für Groß und Klein nur

€ 4,00 incl. eine Tüte Popcorn.

Mitglieder und Freunde sind herzlich willkommen.

Die Kolpingsfamilie Ketsch wünscht ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

Die Nöte der Zeit sehen und handeln…

Kolpingsfamilie Ketsch feierte den Gedenktag Adolph Kolpings

Der Alltag – oft wie ein „Wimmelbild“ – vollgepackt und durch getaktet mit Aufgaben und Herausforderungen. Und dazu noch die ständigen Hiobsbotschaften, wie es zugeht in der Welt.

Helga Rey und Kurt Gredel sprachen den Gottesdienstbesuchern damit aus der Seele – und ließen den Blick auf Adolph Kolping richten. Auch seine Zeit war von Sorgen und Pessimismus geprägt, sozialen Ungerechtigkeiten und Not. Kolping hatte einen wachen Verstand, sein Blick verharrte nicht im Dunkeln, Leidvollen und Ungerechten. Und er agierte nicht mit schreiendem Aktionismus, der nur Aufmerksamkeit erregt, sondern mit segensreichem Wirken machte er die Welt damals ein bisschen heller und besser. „ Was in der Zukunft kommt, liegt in Gottes Händen. Sorgen wir nur, dass wir selbst keine Schuld an dem Unglück in der Zukunft haben“ zitierte Diakon Gredel den großen Familienvater Kolping – welch tiefer Sinn in diesen Sätzen liegt, mag jeder für sich selbst erfassen.

Mit offenen Augen die Nöte der Zeit sehen, jede noch so kleine Antwort und Inspiration für aktives Handeln finden und nutzen und voller Tatkraft die Herausforderungen des Lebens anpacken – das brachten Fürbitten und Schlussgebet des Gottesdienstes zum Ausdruck.

Wie immer mit gelungenem musikalischem Rahmen von Annette Meixner und ihrem „Kolpingchor“ – Thematik und Adventszeit mit eingebunden.

Feierstunde mit Ehrung langjähriger Jubilare im Pfarrheim

Im Anschluss an die kirchliche Feier waren Mitglieder und Freunde der Kolpingsfamilie zum Imbiss und geselligem Beisammensein ins Pfarrheim eingeladen.

Damit verbunden war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Vorsitzende Marianne Faulhaber hob in ihrer Ansprache die Treue der Jubilare zur Gemeinschaft, gemeinsam verbrachte Jugendjahre mit prägenden Erinnerungen, vielfältiges, engagiertes Wirken über Jahrzehnte hinweg zum Wohle des Vereins und Bereicherung des allgemeinen gesellschaftlichen Lebens hervor.

Zu den jeweiligen Eintrittsjahren hatte Dieter Rey eine Präsentation mit damaligen Geschehnissen in der Welt und in der Kolpingsfamilie Ketsch zusammengestellt.

Jeder Jubilar wurde mit einer Urkunde und einem sehr zweckdienlichen Jubiläumsgeschenk bedacht.

Sei es eine „Hühnerspende“, symbolisch für jedes Jubiläumsjahr ein Huhn – für afrikanische Familien, bedeutend als Lebensperspektive. Oder die Spende eines Schulbesuches für ein Mädchen in Afrika – gerne werden diese Geschenke mit sozialem Hintergrund von den Jubilaren angenommen.

Die Geehrten:

40 Jahre Kolpingsfamilie Ketsch: Wilfried Busack, Kurt Gredel, Leni Trapp,

50 Jahre: Michael Abel, Helmut Krupp, Hildegard Jünger, Johannes Schilling, Doris Steinbeisser, Bernhard Tomsche, Roselinde Zeilfelder

60 Jahre: Wolfgang Cischinsky, Helmut Knobloch

65 Jahre: Franz Cischinsky, Manfred Knobloch

Gruppenfoto der anwesenden Jubilare – Foto M. Meixner

Spende für medizinische Hilfe in der Ukraine

Dazu rief Marianne Faulhaber die eingeladenen Gäste des Kolpinggedenktages auf.

Ralf Link und sein Verein „DoVira“, bekannt durch die Kerzenwachssammelaktionen und darüber hinaus sehr engagiert für die große medizinische Not in der Ukraine, soll damit bedacht werden.

Zum adventlichen Ausklang dieser kleinen Feier trug Helmut Koranda in schöner Tradition eigens zusammengestellte Lieder vor.

                                                                                                       M.F.