Leckere Schnitzel für guten Zweck

„Ich hole schon immer Schnitzel bei der Kolpingsfamilie, früher beim Kolpingsfest und seit letztem Jahr bei der To-go-Aktion“, freut sich Imgard Leiberich aus Ketsch, die mit dem Fahrrad im schönen Pfarrgarten bei der katholischen Kirche angehalten hat. Gleich drei gute Gründe gebe es dafür für sie: Nicht nur, dass die Schnitzel, die von den Ketscher Metzgereien stammen, sehr gut schmecken, der Erlös kommt zudem einem guten Zweck zugute und das Kochen hat sich die Seniorin an diesem Sonntag außerdem gespart.
„Wir unterstützen seit über 35 Jahren mit den Einnahmen soziale Projekte. In diesem Jahr haben wir neben der Tafel und dem Obdachlosentreff ganz spontan entschieden, auch die Flutopfer der verheerenden Katastrophe, die uns gerade alle schockiert hat, zu bedenken“, bekräftigt Marianne Faulhaber.
Rund 300 Schnitzel seien vorbestellt worden, Pommes und Kuchenpakete gab es zudem. „Zwar haben wir einen festgelegten Verkaufspreis, jedoch sind die vielen Brühler und Ketscher sowie jene, die aus dem weiteren Umkreis stammen immer sehr großzügig und legen oft zusätzlich noch etwas in die Spendenkasse. Dafür sind wir sehr dankbar“, ergänzt die Ketscherin weiter.

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„Schnitzel-to go mit Kuchenwundertüte 2021“ bei der Kolpingsfamilie Ketsch im Pfarrgarten St. Sebastian

Auch in diesem Jahr muss sich das traditionelle Sommerfest der Kolpingsfamilie Ketsch mit den Corona-Maßnahmen arrangieren. Doch – gar nichts machen….das muss nicht sein!

Wir wollen wie bereits in 2020 ein Angebot machen, um mit dem Erlös anderen Menschen zu helfen: die beliebten Schnitzel mit Pommes gibt es zum Abholen im Pfarrgarten und dazu – für den nachmittäglichen Kaffee – noch eine „Kuchenwundertüte“- alles für den Genuss zu Hause.

Sonntag, 25. Juli 2021 von 11:30 h – 14:00 h im Pfarrgarten von St. Sebastian

mit Selbstabholung und – ganz wichtig – nur mit Vorbestellung!

Anmeldung ab sofort bis zum 21.Juli 2021

telef. bei Fam. Rey 06202/64862

Kuchenspenden sind sehr erwünscht – bitte ebenfalls anmelden

Abgabe Samstag, 24.Juli 2021 zwischen 17h und 18 Uhr

Mit dem Erlös werden regionale soziale Projekte bedacht.

Bitte beim Abholen Mundschutz nicht vergessen und die üblichen Hygieneregeln auch im Pfarrgarten beachten !

Die Kolpingsfamilie freut sich auf viele „to-go-Gäste“ und wünscht jetzt schon guten Appetit.

M.F.

„Du sollst ein Segen sein“

Wortgottesdienst der Kolpingsfamilie Ketsch im Pfarrgarten St. Sebastian

Nach den vielen Monaten mit Einschränkungen der Pandemie, ohne gewohnte Treffen und Begegnungen, war die Einladung zu einer gemeinsamen Andacht im Pfarrgarten den Mitgliedern der Kolpingsfamilie Ketsch sehr willkommen.

Bei sommerlichem Wetter ließ es sich unter den großen Bäumen in abendlicher Stimmung gut aushalten.

Motto und Inhalt der Andacht – „Segen sein“ hatte Diakon Heiko Wunderling zusammen mit Helga Rey als Ideengeberin ausgearbeitet, Annette Meixner begleitete am Keyboard dazu passende Lieder – endlich durfte ja auch wieder mitgesungen werden….

 Segnen und gesegnet sein – das ist mehr als nur gute Wünsche, lässt Herzen sich öffnen, auch für den Segen Gottes als alltäglicher Begleiter.

„Ein echter Segen kann nur geschehen, wenn eine Beziehung vorhanden ist – und dies gleich in doppeltem Sinn, zwischen Segnendem und Empfangendem“ so Diakon Wunderling in seiner Ansprache. Wer zutiefst Segen erfährt, wird selbst zum Segen.

Im Segen liegt Kraft und stärkender Zuspruch. Dabei ist es nicht allein geistlichen Berufen vorbehalten, Segen auszusprechen. Jeder, der mit offenem Herzen und innerer Nähe auf die Mitmenschen zugeht, kann Segen aussprechen und damit die Beziehung auf Gott hin weiten.

Auch Adolph Kolping war Segen – Gottes Segen – wichtig. Gerne wollte er seine Mitmenschen damals von der Kraft und dem Gewinn des Segens begeistern, überzeugen.

Mit den Fürbitten wurde all jenen gedacht, die in besonderer Weise verbunden sind, Vertrauen geschenkt und Gutes getan haben, jenen, die Sorgen bereiten, denen es nicht gut geht. Für alle wurde um den Segen Gottes gebetet.

 

Am Ende der Andacht, quasi als kleiner Segensgruß für zuhause, durfte sich jeder eine Karte mit einem für sich ansprechendem Segenspruch aussuchen. Diese Karten hatten, angeklammert an einer Leine, die ganze Andacht über fröhlich im Wind geschaukelt.

M.F.