Kreuzwegandacht in St. Sebastian Ketsch

Kreuzwegandacht in St. Sebastian Ketsch

Kreuzwegandacht in St. Sebastian Ketsch am 31.03.2026 um 19:00 Uhr

Das Kreuz tragen- das Kreuz er-tragen

Unter diesem Thema lädt die Kolpingsfamilie Ketsch in der Karwoche zu ihrer diesjährigen Kreuzwegandacht ein.

Es werden ausgewählte Stationen im Leiden und Sterben Jesu betrachtet und versucht Parallelen in unserer heutigen Zeit und im Leben des Einzelnen zu finden.  Die Erfahrungen des Kreuzes sind für jeden Menschen anders. Wenn wir gemeinsam beten, singen und innehalten, kann Hilfe gefunden werden, das eigene Kreuz besser zu tragen, zu er-tragen und offener zu werden für das Kreuz des Anderen.

Alle Mitglieder, aber auch alle Interessierten unserer großen Kirchengemeinde, die sich angesprochen fühlen, sind herzlich eingeladen.

hr/mf

Kerzenwachs – ein elementares Gut in der Ukraine

Kerzenwachs – ein elementares Gut in der Ukraine

Kerzenwachssammlung der Kolpingsfamilie Ketsch

Für die Menschen in den Kriegsgebieten der Ukraine ist Kerzenwachs ein lebensnotwendiges Gut für den schwierigen Alltag. Licht und Wärme – für Leib und Seele, für warmes Essen und das Anwärmen von Wasserrohren, damit diese nicht einfrieren. Tausende Menschen erleben derzeit einen der kältesten Winter – und das bei zerstörten Energieanlagen.

Die Dankbarkeit für die Hilfslieferungen ist groß – genauso wie die Freude über die dazu unvermindert große Spendenbereitschaft von Wachs und Kerzenresten in Ketsch und Umgebung.

Die Sammelbox am Pfarrheim muss seit Jahresbeginn täglich – oft auch mehrmals – geleert werden. Gerne engagieren sich dazu Dieter Rey und Marianne Faulhaber.

Kerzen-und Wachsreste werden in Bananenkartons verpackt und ab einer gewissen Anzahl – meist gut 25 Kartons – auf die Reise in die Ukraine geschickt.

Parallel zu dem bisherigen Kooperationspartner „Dobre e.V.“ in Köln hat sich mit „Frankfurt for Ukraine“ ein weiterer Verein für den Transport von Hilfsgütern in die Ukraine gefunden. Wichtig ist die zügige Ankunft bei den notleidenden Menschen, so nah wie möglich in den Kriegsgebieten.

Der Frankfurter Verein wird in seinem Wirken von der Stadt Frankfurt und dem Land Hessen unterstützt – ein Besuch der Homepage „Frankfurt for Ukraine“ ist äußert informativ und zugleich beeindruckend.

Berührend war dazu auch die Abholung des Kerzenwachses am Pfarrheim in Ketsch. Das Ehepaar Inessa und Alexander ließen ihre Dankbarkeit spüren – stellvertretend für die Menschen in ihrem Heimatland.

Die Kerzenwachssammlung geht unvermindert weiter – Licht und Wärme spenden ist so einfach, und damit ein Teil dieser großen Hilfsaktionen zu sein.

„Wir lassen uns nicht unterkriegen“ meinte Inessa tapfer und mit gutem Mut zum Abschied am Pfarrheim!

M.F.

Weihnachtsgrüße

Weihnachtsgrüße

Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit
Draußen in Eis und Schnee.
Und wenn‘s in der Winternacht friert und schneit,
Das tut der Rose nicht weh.

Es grünt eine Hoffnung zur Weihnachtszeit,
Drinnen im Herzen still:
Dass immer und ewig so schön wie heut‘
Frieden werden will.

Christrose, Christrose,
Christrose, Christrose,
Blume der Heiligen Nacht!
Christrose, Christrose,
Christrose, Christrose,
Hast mir die Hoffnung gebracht!

Gedicht von Kurt Hertha vertont von Robert Stolz

Die Christrose ist ein kleines Wunder. Wenn in der dunklen Jahreszeit alles erstarrt, dann beginnt sie zu blühen. Die Christrose kündet davon, wie Licht und Hoffnung in unser Leben kommen. „Hoffnung“- die Lebenskraft in unserer Mitte, die uns immer wieder einholt, wenn es zum Davonlaufen ist, so schreibt Klaus Jäkel, einer der Autoren von Pfarrbriefservice.de.  Möge durch die Geburt Christi, die wir feiern dürfen, diese Hoffnung in uns erwachen und blühen, damit wir diese weiterschenken können.

 Wir wünschen Euch und allen Euren Lieben ein gesegnetes Weihnachtsfest und Gottes reichen Segen für das kommende Jahr 2026

Das Kolping- Vorstandsteam

Gemeinschaft macht stark….

Gemeinschaft macht stark….

Kolpingsfamilie Ketsch feiert Gedenktag von Adolph Kolping und 75jähriges Jubiläum

Weithin sichtbar wehte am Kirchturm von St. Sebastian die neue Fahne der Kolpingsfamilie in leuchtend orange mit schwarzem K und kündete von einem besonderen Festtag. Traditionell zu Anfang Dezember wird im Gedenken an Adolph Kolping mit Gottesdienst und Ehrungen von Jubilaren gefeiert, das 75jährige Jubiläum ließ sich damit bestens verbinden.

Viele besondere Ideen wurden dazu in die Tat umgesetzt.

Zu der neuen Kirchenfahne draußen gesellte sich im Kirchenraum ein „orange Table“, bestückt mit sozialen Projekten der Kolpingsfamilie über viele Jahre hinweg.

Highlight war die „Hühnerspendenaktion“, symbolisch für Familien in Afrika, gleichbedeutend zur Hilfe für Selbsthilfe.

Adolph Kolpings soziales Engagement in seinem damaligen Umfeld, besonders für junge Menschen, Gesellen auf Wanderschaft, ist den Kolpingsfamilien weltweit ein großes Anliegen und findet im Kleinen wie Großen seine Umsetzung. Er unterstützte die Sehnsucht der Menschen nach Freiheit und Gerechtigkeit, Hoffnung und Zuversicht – ein Lichtschein in der Dunkelheit ihrer Tage.

Diakon Kurt Gredel nahm in seiner Predigt das soziale Wirken der Kolpingsfamilie in den Blick, die Unterstützung von Projekten vor der Haustür und weltweit. Auch die Kerzenwachssammlung für die Ukraine darf dabei nicht fehlen.

Zitate von Adolph Kolping über die Menschen und den Glauben setzte Helga Rey mit ihren Fürbitten in unsere heutige Zeit um. Mit offenen Augen, Ohren und Händen durch die Welt gehen um die Nöte der Zeit zu erkennen.

Den wie immer gelungenen musikalischen Rahmen zum Gottesdienst schaffte Annette Meixner mit ihrem „Kolpingchor“ – Thematik und Adventszeit mit eingebunden. Die Bannerträger der befreundeten Kolpingsfamilien gaben dazu der kirchlichen Feier ihre besondere Würde.

Pater Kurian Thomas bedachte alle Beteiligten und auch die Besucher für die gelungene Messfeier mit herzlichen Worten des Dankes.

Feierstunde mit Ehrungen und Jubiläumsfeier im Pfarrheim

Im Anschluss an die kirchliche Feier waren Mitglieder und Freunde der Kolpingsfamilie zum Mittagessen und geselligem Beisammensein ins Pfarrheim eingeladen.

In ihrer Ansprache nahm Marianne Faulhaber zunächst die Ehrung langjähriger Mitglieder und deren Treue zur Gemeinschaft in den Blick.

Zu den anwesenden Jubilaren hatte Dieter Rey Fotos aus vergangenen Zeiten zusammengestellt – das gefällt immer.

Jeder Jubilar wurde mit einer Urkunde und einem Geschenk bedacht, alle in Verbindung für mehr Lebensperspektiven von Familien in Afrika.

Die Geehrten:

40 Jahre Kolpingsfamilie Ketsch

Renate und Hans Pflüger

50 Jahre

Ingrid Cischinsky

Franz Jünger

Elge Schlusche

Wilhelm Jörger – gerne wurde auch ihm dazu gedacht.

65 Jahre

Albert Manhart

Die Feier des 75jährigen Jubiläums

würdigten Bürgermeister Timo Wangler und Pfarrer Uwe Lüttinger mit entsprechenden Grußworten, nahmen Rückblick auf alles Wirken und Ausblick mit vielen guten Wünschen für die Zukunft.

Den Gründervätern der Kolpingsfamilie im Jahr 1950 war es wichtig, religiöses Vereinsleben mit Gemeinschaft und fröhlichem Feiern zu verbinden.

Vorträge und Diskussionen zu aktuellen Themen, Andachten und Freizeiten, mitwirken bei Fastnachtumzügen, Theaterspiel und finanzielle Unterstützung bei kirchlichen Projekten – die Liste der Aktivitäten aus diesen 75 Jahren ist lang!

Sommerfeste und Zeltlager seit Jahrzehnten gehören ebenfalls dazu.

Dieter Rey und Irene Burkard hatten dazu eine Fotostrecke an der Wand und eine Präsentation zusammengestellt, sehr zur Freude der Gäste.

Mit berührenden Grüßen von der Kolpingsfamilie Ecuador und deren Wirken, ebenfalls gerne mit Unterstützung aus Ketsch, klang der offizielle Teil der Feier aus.

Bei Kaffee, Kuchen und Dessert genossen die Gäste zum Abschluss den gelungenen Nachmittag.

M.F.

Einladung zum St. Martinsumzug

Einladung zum St. Martinsumzug

 am 11.11.2025 um 18 Uhr auf dem  „Alla Hopp Gelände“

In Absprache mit der Gemeindeverwaltung freut sich die Kolpingsfamilie Ketsch, auch in diesem Jahr den Martinsumzug durchführen zu können.

Familien und Kinder sind eingeladen im Alla Hopp Gelände zum szenischen Spiel der Martinslegende – hoch zu Ross St. Martin, der seinen Mantel mit dem armen Bettler teilt.

Für ein stimmungsvolles Ambiente sorgt die Jugendfeuerwehr mit ihren Fackeln, Ordner der Kolpingsfamilie und die örtliche Polizei übernehmen die Sicherheit des Zuges. Die musikalische Begleitung dazu übernimmt in schöner Tradition wieder der Musikverein 1929. Über Parkstraße/Gutenberg- und Gassenäckerstr. endet der Umzug am Marktplatz – zwischen Sparkassengebäude und Nah & Gut.

Hier werden zum Abschluss die beliebten Martinshörnchen an die Kinder verteilt.

Am Stand der Ketscher Pfadfinder lässt es sich bei Glühwein, Punsch und Imbiss zum geselligen Ausklang verweilen.

Freuen wir uns auf strahlende Kinderaugen und bunte Laternen im abendlichen Dunkel.

M.F.

„Geselligkeit wird groß geschrieben“ mit leckerem Essen auf dem Teller

„Geselligkeit wird groß geschrieben“ mit leckerem Essen auf dem Teller

Kolping-Kerwetheatergruppe begeistert wieder im kath. Pfarrheim Ketsch

Trockener Humor und herrliche Situationskomik – mit Sätzen wie aus dem alltäglichen Leben gegriffen und deshalb so amüsant – begeisterte einmal mehr die Besucher zum Kerwewochenende im Pfarrheim.

Ein engagierter Kirchenchor auf Probewochenende im Pfälzer Wald, eher auf geselliges Beisammensein mit Essen und Trinken aus – was bekanntlich Leib und Seele zusammen hält. Nebenbei soll auch gesungen werden, diesbezüglich sehr überzeugt vom eigenen Können ist das eher Nebensache.

Ein lyrischer Tenor, immer wieder Parallelen ziehend zu den Großen in der Welt, eine Sopranistin, sehr um das leibliche Wohl der Chormitglieder bemüht und deren Sicherheit, denn vor der Tür wimmelt es vermeintlich von Wölfen, eine kettenrauchende, emanzipierte Alt-Sängerin – der neue Chorleiter beißt sich an allen geradezu die Zähne aus! Dazu noch ein Bass mit lockeren Sprüchen auf den Lippen und eine frömmelnde Maria, die stets ein biblisches Zitat parat hat. All das untergräbt seine Autorität gewaltig, dass ihn die jüngste im Chor, Verena, anhimmelt, macht es auch nicht besser.

Jeder ist auf seine Weise von sich überzeugt, auch der angesagte Auftritt im Radio mit Besuch des Bischofs wirft den Chor nicht aus der Bahn.

Soloauftritte werden mit vermeintlicher Bravour erledigt –mit Griff in alte „Liedschatullen“, fast hätten die Besucher im Saal dazu mitsingen können oder wollen.

Der neue Chorleiter gibt sein Bestes, den Kirchenchor zu formen – vergeblich. Irgendwann reißt ihm der Geduldsfaden, das ist nahezu vorprogrammiert.

Neu in der Theatergruppe dabei hat Ulrich Hönig von Beginn an riesig Spaß mit dieser Rolle.

Dieter Rey, Doris Steinbeißer, Monika Gräble, Barbara Schloter, Uwe Lorenz und Marianne Faulhaber agieren ebenfalls in ihren Rollen, jedem wie auf den Leib geschnitten. Und – war da nicht doch ein Wolf zu sehen ? Mit täuschend echter Wolfsmaske unterstreicht Jakob Rey die Visionen von Elisabeth….

Immer wieder hat Dieter Rey ein glückliches Händchen bei der Auswahl der Stücke, die von den Spielern mit Empathie und erfrischend real auf die Bühne gebracht werden.

Im hiesigen Dialekt gespielt, fühlen sich die Gäste wie zuhause, bei bester Unterhaltung und umsorgt vom jeweiligen Bewirtungsteam.

Das bewährte Konzept mit leckerem Essen und einer Vielzahl an Getränken verwöhnte auch in diesem Jahr die Besucher, die sich dabei sichtlich wohl fühlten.

Seit mehr als 40 Jahren pflegt unsere Kolpingsfamilie diese schöne Tradition“ betont Dieter Rey gerne.

Dazu gehört auch immer der freie Eintritt zum Theaterspiel mit anschließender Spende für gute Zwecke. Mit den Erlösen werden die Kirchengemeinde, vornehmlich technische Neuerungen für das Pfarrheim, bedacht. In sozialer Verbundenheit in diesem Jahr der Tafelladen Appel + Ei Schwetzingen, das Kolpingwerk in Ecuador und das Obdachlosenfrühstück der evang. Kirchengemeinde Ketsch.

Die begeisterten Gäste, deren Applaus und Lob für die schönen Stunden im Pfarrheim lassen Theaterspieler und Helfer zufrieden auf die investierte Zeit und Mühe blicken.

Möge auch weiterhin gelten: Vorhang auf und Bühne frei für die „Kolping-Theatergruppe-Ketsch“.

M.F.