Kerzenwachssammlung der Kolpingsfamilie Ketsch
Für die Menschen in den Kriegsgebieten der Ukraine ist Kerzenwachs ein lebensnotwendiges Gut für den schwierigen Alltag. Licht und Wärme – für Leib und Seele, für warmes Essen und das Anwärmen von Wasserrohren, damit diese nicht einfrieren. Tausende Menschen erleben derzeit einen der kältesten Winter – und das bei zerstörten Energieanlagen.
Die Dankbarkeit für die Hilfslieferungen ist groß – genauso wie die Freude über die dazu unvermindert große Spendenbereitschaft von Wachs und Kerzenresten in Ketsch und Umgebung.
Die Sammelbox am Pfarrheim muss seit Jahresbeginn täglich – oft auch mehrmals – geleert werden. Gerne engagieren sich dazu Dieter Rey und Marianne Faulhaber.
Kerzen-und Wachsreste werden in Bananenkartons verpackt und ab einer gewissen Anzahl – meist gut 25 Kartons – auf die Reise in die Ukraine geschickt.
Parallel zu dem bisherigen Kooperationspartner „Dobre e.V.“ in Köln hat sich mit „Frankfurt for Ukraine“ ein weiterer Verein für den Transport von Hilfsgütern in die Ukraine gefunden. Wichtig ist die zügige Ankunft bei den notleidenden Menschen, so nah wie möglich in den Kriegsgebieten.
Der Frankfurter Verein wird in seinem Wirken von der Stadt Frankfurt und dem Land Hessen unterstützt – ein Besuch der Homepage „Frankfurt for Ukraine“ ist äußert informativ und zugleich beeindruckend.
Berührend war dazu auch die Abholung des Kerzenwachses am Pfarrheim in Ketsch. Das Ehepaar Inessa und Alexander ließen ihre Dankbarkeit spüren – stellvertretend für die Menschen in ihrem Heimatland.
Die Kerzenwachssammlung geht unvermindert weiter – Licht und Wärme spenden ist so einfach, und damit ein Teil dieser großen Hilfsaktionen zu sein.
„Wir lassen uns nicht unterkriegen“ meinte Inessa tapfer und mit gutem Mut zum Abschied am Pfarrheim!
M.F.