Generationen-Disco-Abend im kath. Pfarrheim

Generationen-Disco-Abend im kath. Pfarrheim

Tanzabend für jedes Alter mit der Kolpingsfamilie Ketsch

Es ist immer wieder eine Freude, zu erleben, wie gut ein Disco-Tanz-Abend bei Gästen jeden Alters ankommt, egal ob Teenie oder Oldie.

Zu einem Party-Abend im Pfarrheim, gemeinsam mit DJ Charly – Jens Kochendörfer – hatten Dieter Rey und Marianne Faulhaber vom Vorstandsteam der Kolpingsfamilie Ketsch eingeladen und die Resonanz war mit gut 180 Gästen überwältigend.

„Jung und Alt“ – wobei, wer ist heutzutage schon alt? – genossen einen fröhlichen Tanzabend, der für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte.

Allen voran sorgten die Tanzfreunde Ketsch für gutes Gelingen. Mit dem Auftritt der „Hip-Hop-Gruppe“ gleich zu Beginn wurde die Tanzfläche anschließend nie mehr leer.

Freunde des Linedance kamen ausgiebig auf ihre Kosten, genauso wie Paartanz bei Disco-Fox.

Musikwünsche fanden mit DJ Charly ihre Umsetzung, der Unterhaltungseffekt des Abends war ein Selbstläufer.

Mit Begeisterung gehörten auch die Pfadfinder vom Stamm Don Bosco mit ihren Gruppenleitern zum Helferteam, zumal einige der jungen Leute auch die „Jung-Kolping-Ketsch“ vertreten. Eine „Chill-out-Lounge“ im Pfarrheimsaal durfte ebenso wenig fehlen wir eine tolle Cocktailauswahl an der Bar. Ob mit oder ohne Alkohol war sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei und neben der üblichen Getränkeauswahl wurden eifrig fachgerecht die jeweils bestellten Cocktails im Shaker zubereitet und liebevoll dekoriert serviert.

Unter dem Motto „ das hat Kirche auch zu bieten“ gehörte auch eine Gruppe Firmandinnen zum Helferteam. Im Angebot hatten sie das Glücksrad mit humorvollen Gewinnen und Zuckerwatte. Geselliges Leben innerhalb unserer Kirchengemeinde wurde auf diese Weise zur neuen Erfahrung.

Die größte Begeisterung zu diesem gelungenen Disco-Abend löste bei den Gästen aber immer wieder das gemeinsame Feiern der Generationen aus, die alle ihren Spaß hatten.

DJ Charly hatte sein Wirken an diesem Abend komplett der Kolpingsfamilie Ketsch und dem Pfarrheim gewidmet.

Mit dem Erlös soll weitere technische Ausstattung des Pfarrheims angeschafft werden, bei freiem Eintritt stand dazu ein Spendentopf bereit.

„Wir wollen nächstes Jahr gerne wieder kommen“ war die Resonanz der Gäste zum Abschied. Glücklich über den gelungenen Tanzabend würden Dieter Rey und Marianne Faulhaber zusammen mit DJ Charly gerne diesen Wünschen entsprechen.

 

Allen, die zum Disco-Gelingen beigetragen haben, sei ganz herzlich gedankt!

M.F.

Ostergruß

Ostergruß

„Lass nie zu, dass die Sorge sich in deinem Leben so breit macht, dass du darüber die Freude über den auferstandenen Christus vergisst.“

 Mutter Teresa

 

Ein gesegnetes und frohes Osterfest und viel Kraft und Zuversicht für die kommende Zeit

wünscht das Vorstandsteam der Kolpingsfamilie Ketsch.

Das Kreuz tragen – das Kreuz ertragen

Das Kreuz tragen – das Kreuz ertragen

Das Kreuz tragen – das Kreuz ertragen

Andacht der Kolpingsfamilie Ketsch in der Karwoche

In unser aller Leben lassen sich Parallelen zum Kreuzweg Jesu finden, dessen sind sich die meisten sicherlich gar nicht bewusst. Für die diesjährige Kreuzwegandacht hat Helga Rey Bilder aus der evangelischen Kirche St. Marien in Hannover ausgewählt und sehr einfühlsam kommentiert – mit Blick auf das Geschehen um Jesus vor 2000 Jahren und übertragen in Stationen unseres Lebens. Manches schwer zu er-tragen, fallen und wieder aufstehen, auch mit Hilfe von anderen, dass es weiter geht.

Der Künstler selbst, Julius Volkmar, 1916 geboren, hatte selbst an schweren Schicksalsschlägen zu tragen und doch nie den Lebensmut verloren.

Seine Bilder bekommen beim Betrachten mit diesem Wissen eine besondere Tiefe, hilfreich dazu die Auslegungen von Helga Rey.

Beginnend mit dem Verrat und der darauf folgenden Verzweiflung von Judas, Pilatus, der verurteilt und dabei seine Hände in Unschuld wäscht. Wie oft ertappen wir uns – über andere zu urteilen, vorschnell eine Meinung bilden – ohne die näheren Umstände zu kennen. Jesus‘ Begegnung mit Maria – auch ohne den beiden ein Gesicht zu geben drückt der Maler tiefe Zuwendung aus. Die aufgezwungene Hilfe des Simon von Cyrene beim Tragen des Kreuzes, jener Bauer, vom Feld kommend mit seinen beiden Söhnen, das mitleiden der weinenden Frauen, das bloßstellen ohne Kleider – die Schutz, Wärme und Würde bedeuten. Und schließlich der bittere Tod am Kreuz, konsequent den Weg bis zum Ende gegangen.

Den Mächtigen seiner Zeit missfiel Jesus mit seinem Verhalten. Er hätte sich anpassen sollen, dann wäre ihm nichts geschehen. Sein grausamer Tod am Kreuz – in den Augen der Welt ein Scheitern, in den Augen der Gläubigen ein Sieg.

Der Leichnam Jesu im Schoß seiner Mutter, voller Schmerz und doch eine Trauer in Hoffnung.

Nach unserem menschlichen Ermessen ist spätestens am Grab alles aus und vorbei.

Doch mit dem Ostersonntagmorgen und dem leeren Grab wird uns Hoffnung signalisiert, die alle Trauer überwältigen soll.

Aus Scheitern kann neues Leben wachsen – im Vertrauen darauf, dass jede Station unseres Lebens einen tieferen Sinn hat.

M.F.

 

Kerzenwachs – ein elementares Gut in der Ukraine

Kerzenwachs – ein elementares Gut in der Ukraine

Kerzenwachssammlung der Kolpingsfamilie Ketsch

Für die Menschen in den Kriegsgebieten der Ukraine ist Kerzenwachs ein lebensnotwendiges Gut für den schwierigen Alltag. Licht und Wärme – für Leib und Seele, für warmes Essen und das Anwärmen von Wasserrohren, damit diese nicht einfrieren. Tausende Menschen erleben derzeit einen der kältesten Winter – und das bei zerstörten Energieanlagen.

Die Dankbarkeit für die Hilfslieferungen ist groß – genauso wie die Freude über die dazu unvermindert große Spendenbereitschaft von Wachs und Kerzenresten in Ketsch und Umgebung.

Die Sammelbox am Pfarrheim muss seit Jahresbeginn täglich – oft auch mehrmals – geleert werden. Gerne engagieren sich dazu Dieter Rey und Marianne Faulhaber.

Kerzen-und Wachsreste werden in Bananenkartons verpackt und ab einer gewissen Anzahl – meist gut 25 Kartons – auf die Reise in die Ukraine geschickt.

Parallel zu dem bisherigen Kooperationspartner „Dobre e.V.“ in Köln hat sich mit „Frankfurt for Ukraine“ ein weiterer Verein für den Transport von Hilfsgütern in die Ukraine gefunden. Wichtig ist die zügige Ankunft bei den notleidenden Menschen, so nah wie möglich in den Kriegsgebieten.

Der Frankfurter Verein wird in seinem Wirken von der Stadt Frankfurt und dem Land Hessen unterstützt – ein Besuch der Homepage „Frankfurt for Ukraine“ ist äußert informativ und zugleich beeindruckend.

Berührend war dazu auch die Abholung des Kerzenwachses am Pfarrheim in Ketsch. Das Ehepaar Inessa und Alexander ließen ihre Dankbarkeit spüren – stellvertretend für die Menschen in ihrem Heimatland.

Die Kerzenwachssammlung geht unvermindert weiter – Licht und Wärme spenden ist so einfach, und damit ein Teil dieser großen Hilfsaktionen zu sein.

„Wir lassen uns nicht unterkriegen“ meinte Inessa tapfer und mit gutem Mut zum Abschied am Pfarrheim!

M.F.